"Bruno" zum Aufessen von Haribo

21. Juli 2006, 16:13
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Süßwarenkonzern bringt "Bruno-Braunbären" auf den Markt - Für jede verkaufte Runddose erhält WWF Deutschland 20 Cent

Braunbär "Bruno" dient nicht nur als dankbarer Spaltenfüller für die Medien in der "Saure-Gurken-Zeit", sondern lässt auch die Geschäftemacher auf neue Umsatzmöglichkeiten hoffen.

Nach rasch aufgetauchten Solidaritäts-T-Shirts oder Trauerflaggen für den Bären bringen nun auch große Süßwaren- und Stofftierunternehmen Waren mit Bruno-Bezug auf den Markt.

Bruno zum Aufessen

Der Süßwarenkonzern Haribo kündigte am Dienstag in Bonn an, ab Ende Juli "Bruno Braunbär"-Schaumzucker zu verkaufen. "Zukünftig sollen die nächsten wildlebenden Bären in Deutschland nicht vom gleichen Schicksal wie Bruno eingeholt werden", kommentiert der Konzern die Produkteinführung.

Schoko und Karamell

Für jede verkaufte Runddose der "Bruno-Braunbären" wolle Haribo 20 Cent dem WWF Deutschland für „"Bärenprojekte in den Alpen" spenden, heißt es. Die Schaumzuckerbären gibt es in den Geschmacksrichtungen Schoko und Karamell. Sie werden Ende Juli im Handel erhältlich sein.

Weitere "Bruno"-Produkte: Der schwäbische Stofftierherstellers Steiff bietet bereits einen Trauerflor tragenden Braunbären an, der Thüringer Sammelplüschtier-Anbieter Schildkröt vermarktet eine "Bruno mein Bärenfreund"-Sonderedition. (APA, red)

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    foto: haribo
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