Stadlauer Malzfabrik steigerte Gewinn 2005

18. Juli 2006, 16:24
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Durch außerordentliche Sonderfaktoren - Hauptversammlung unveränderte Dividende vorgeschlagen

Wien - Außerordentliche Faktoren haben der börsenotierten Stadlauer Malzfabrik AG im abgelaufenen Jahr bei einem leichten Umsatzplus einen spürbaren Gewinnanstieg beschert. Der Jahresgewinn wuchs von 1,15 auf 1,82 Mio. Euro, und der Umsatz erhöhte sich, nach einem Rückgang im Jahr davor, von 0,97 auf 1,08 Mio. Euro. Die Erlöse sind Mietentgelte der Schwestergesellschaft Stamag Stadlauer Malzfabrik GmbH für die Nutzung von Wirtschaftsgütern. Beim Gewinn will man ab heuer wieder an die früheren Normaljahre anschließen.

Ein Teil des bei der Stadlauer Malzfabrik AG für 2005 ausgewiesenen Gewinnes ergab sich durch den im 1. Quartal 2005 erfolgten Verkauf eines in früheren Jahren abgewerteten Wertpapiers zu einem Überparikurs. Zum Gewinnanstieg trugen weiters die Ermäßigung der Rückstellungen für Pensionen und die Reduktion des Körperschaftsteuersatzes von 34 auf 25 Prozent bei.

Samt den 2,80 (2,10) Mio. Euro Gewinnvortrag ergab sich 2005 ein Bilanzgewinn von 4,62 (3,24) Mio. Euro. Der am 24. Juli tagenden Hauptversammlung wird wie in den Vorjahren die Ausschüttung einer Dividende von 0,80 Euro je Aktie vorgeschlagen. Für die Auszahlung der Dividende werden somit 448.000 Euro benötigt; dies entspricht acht Prozent des im Jahr 2002 aus Eigenmitteln erhöhten Grundkapitals. Der Rest soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die Stadlauer-Malz-Aktien notierten heute, Dienstag, an der Wiener Börse in einem schwächeren Marktumfeld mit 53,00 Euro, ein Minus von 1,90 Euro oder 3,46 Prozent gegenüber dem Vortag. (APA)

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