Spammer setzen wieder verstärkt auf Bild-Dateien

12. Juli 2006, 10:26
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Anteil um 40 Prozent gestiegen

Spammer setzen zur Verbreitung ihrer Botschaften jetzt verstärkt auf Bilddateien, um die E-Mail-Filter zu umgehen. Diese Filter können nicht erkennen, ob in den Bilddateien die Schnappschüsse vom letzten Urlaub oder eine Anzeige für Viagra versteckt sind.

Rückläufig

Bis zum vergangenen Jahr sei die Nutzung von Bildern zur Verbreitung von Spam rückläufig gewesen, erklärte Craig Sprosts, Manager der Anti-Spam-Firma IronPort Systems. Mit mathematischen Formeln sei es möglich gewesen, Spam-Bilder zu erkennen, ihnen eine so genannte Signatur zuzuweisen und auszufiltern.

Neue Programme

Aber zu Beginn des Jahres seien in in der Spammer-Szene Programme aufgetaucht, mit denen die Bilder jedes Mal leicht verändert werden, zum Beispiel in der Farbe oder der Größe, erklärt Sprosts. Und damit verändere sich auch die Signatur, weshalb die unverlangten Werbebotschaften durch die Filter rutschten. Seit April sei der Anteil der Spam-Bilder um 40 Prozent gestiegen. (APA/AP)

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