Österreichische Geflügelwirtschaft diskutierte Vorsorge

9. Juli 2006, 18:49
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Ziel ist es, die Einschleppung der Geflügelpest in Nutzgeflügelbestände zu verhindern

Die Interessensvertretung der österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) diskutierte beim Branchentreffen von 29. Juni bis 1. Juli in Lutzmannsburg (Bezirk Oberpullendorf) im Burgenland die Vogelgrippe-Vorsorge. Im Vordergrund stand dabei die Gefahr der Einschleppung der Vogelgrippe in die österreichische Nutzgeflügelbestände, so die ZAG in einer Aussendung am Dienstag.

Mit Gegenmaßnahmen wie umfassende Hygiene in den Betrieben, ein abgestimmtes Monitoring-Programm aber auch gezielte Risikoabschätzung soll die Einschleppung verhindert werden. Mit diesen Maßnahmen soll die Freilandhaltung zukünftig in Krisensituationen langfristig aufrechterhalten werden, so ZAG-Obmann Franz Schrall. Das würde auch die Existenz der Freilandbauern sichern und die kleinstrukturierte Landwirtschaft erhalten.

"Die Konsumenten vertrauen den österreichischen Geflügelbauern zu Recht. Die Konsumenten greifen jetzt vermehrt zu inländischen Erzeugnissen, die im Rahmen von Markenprogrammen und strengen Gesetzgebungen produziert worden sind", sagte Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch.(APA)

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