Häupl für "Versöhnung in der Familie"

10. Juli 2006, 20:32
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Wiener Bürgermeister will FSG-Mitglieder auf der Landesliste seiner Partei lassen

Wien - Äußerst zurückhaltend hat sich der Wiener Bürgermeister und SP-Vizechef Michael Häupl am Dienstag zum Rücktritt von Wilhelm Beck, dem Vorsitzenden der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG), und zu Eisenbahner-Gewerkschaft Wilhelm Haberzettl als dessen Nachfolger geäußert. Es müssten alle Signale in Richtung Zusammenarbeit von FSG und SPÖ unterstützt werden.

"Wen sich die FSG als Chef wählt ist Angelegenheit der FSG und nicht zu kommentieren", so Häupl. Er betonte, dass die FSG ein wesentlicher Teil der "sozialdemokratischen Familie" sei: "Meine Arbeit gilt daher der Versöhnung in der Familie."

Für Häupl als Wiener SPÖ-Obmann ist es "selbstverständlich", dass FSG-Mitglieder auf der Landesliste seiner Partei für die Nationalratswahl vertreten sein werden. Ob das auch für die Spitzenposition gelte, werde man sehen, so Häupl. Den Zeitpunkt der Präsentation ließ er offen, er habe die Liste jedenfalls bereits "in pectore" (lateinisch für "in der Brust; im Herzen", Anm.). (APA)

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