NÖ-Landesregierung beschloss Hochwasserschutzvorhaben

9. Juli 2006, 19:10
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Positiver UVP-Bescheid für Projekt an der March und 15-a-Vertrag für Maßnahmen entlang der Donau

Der Themenkreis Hochwasser hat die NÖ Landesregierung in ihrer Sitzung am Dienstag beschäftigt. Neben der aus aktuellem Anlass notwendigen Soforthilfe für das nördliche Waldviertel im Ausmaß von fünf Millionen Euro wurden Beschlüsse für zwei Schutzprojekte gefasst.

Wie der zuständige Landesrat Josef Plank (V) mitteilte, wurde der positive UVP-Bescheid für das vorgesehene Hochwasserschutzprojekt an der March im Bereich Angern, Mannersdorf, Stillfried, Waidendorf, Dürnkrut, Jedenspeigen angenommen: "Die Via Donau kann somit ab sofort mit den Ausschreibungen und Umsetzungen der notwendigen Arbeiten beginnen."

Hochwasserschutzbauten entlang der Donau

Als weiterer wichtiger Schritt wurde der 15a-Vertrag zwischen Nieder- und Oberösterreich, Wien und dem Bund zum Hochwasserschutz im Bereich der österreichischen Donau beschlossen. Damit sei nun auch in Ergänzung zum seinerzeitigen Abkommen zwischen den Ministern Josef Pröll, Karl-Heinz Grasser und Landeshauptmann Erwin Pröll (V) die Finanzierung der notwendigen Hochwasserschutzbauten entlang der Donau "unter Dach und Fach", betonte Plank.

Das Gesamtinvestitionsvolumen entlang der Donau werde auf 420,3 Mio. Euro geschätzt. In Niederösterreich können sämtliche derzeit aktuellen Maßnahmen mit einem Kostenaufwand von rund 172 Mio. Euro abgewickelt werden. Die Projektkosten tragen zu 50 Prozent der Bund, zu 30 Prozent das Land und zu 20 Prozent Gemeinden. (APA)

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