Europa fällt bei den Supercomputern zurück

27. Juli 2006, 14:27
posten

Wie aus einer neuen Top-500-Liste hervorgeht, schafften es nach zuletzt 100 Supercomputern aus Europa nur noch 83 Systeme in diese Aufstellung

Frankfurt - Europa ist in der halbjährlichen Liste der weltweiten Supercomputer zurückgefallen. Wie aus der Ende Juni veröffentlichte Liste der Top 500 hervorgeht, schafften es aus Europa nur noch 83 Systeme in diese Aufstellung, nachdem es sechs Monate zuvor noch 100 Supercomputer waren. Asien konnte hingegen seinen Anteil von 66 auf 93 Systeme ausbauen.

Angeführt wird die Liste weiter von einem BlueGene/L-System, das von IBM, dem US-Energieministerium und der Nationalen Atomsicherheitsbehörde der USA (NNSA) entwickelt wird. Der Rechner, der im Lawrence Livermore Labor in Kalifornien steht, erreicht eine Leistung von 280,6 Teraflops (Billionen Rechenoperationen pro Sekunde). Die USA sind auch weiter mit 298 der 500 installierten Systeme klar die weltweite Nummer 1 auf dem Feld der High Performance Computer (HPC) Systeme.

Das größte System in Europa ist die neue weltweite Nummer fünf und gehört dem französischen Atomenergieministerium. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) erreichte mit seinem BlueGene-System den achten Platz, es ist das zweitgrößte System Europas. (APA/AP)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    IBMs BlueGene/L bleibt weiter unangefochten an der Spitze.

Share if you care.