ThyssenKrupp will eigene Aktien zurückkaufen

28. Juli 2006, 09:18
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Zur Absicherung der Wachstumsstrategie

Düsseldorf - Der Stahl- und Industriegüter-Konzern ThyssenKrupp will eigene Aktien bis zu fünf Prozent des Grundkapitals erwerben. Diese Aktien könnten als Akquisitionswährung und zur Absicherung der Wachstumsstrategie eingesetzt werden, teilte das DAX-Unternehmen am Montagabend in Düsseldorf mit. Die Hauptversammlung hatte den Vorstand Ende Jänner ermächtigt, in den nächsten 18 Monaten ThyssenKrupp-Aktien zurückzukaufen.

Fünf Prozent des Grundkapitals entsprächen rund 25,72 Mio. Aktien. Mit dem Erwerb von ThyssenKrupp-Titeln ist die Commerzbank beauftragt, die über den Zeitpunkt des Aktienerwerbs, der nur über die Börse erfolgt, selbst entscheiden soll.

ThyssenKrupp hat Interesse am kanadischen Stahlkonzern Dofasco, der zu Arcelor gehört. In der Stahlbranche hatten jüngst die beiden Marktführer Mittal Steel und Arcelor ihre Fusion beschlossen. Mittal Steel hatte den amerikanischen Wettbewerbsbehörden bereits zugesagt, nach einer Verschmelzung die kanadische Stahlschmiede Dofasco wieder zu veräußern - womöglich an Thyssenkrupp als Käufer. Arcelor will jedoch an Dofasco festhalten. (APA/dpa)

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