Vier Tote bei Unwettern in Süditalien

4. Juli 2006, 23:12
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Säugling von Wassermassen mitgerissen

Vibo Valentia - Bei schweren Unwettern in Kalabrien in Süditalien sind am Montag vier Menschen ums Leben gekommen, darunter ein 15 Monate altes Baby. Die meisten Opfer ertranken, nachdem mehrere Flüsse bei heftigen Regenfällen in der Umgebung von Vibo Valentia über die Ufer traten. Außerdem gab es mehrere Erdrutsche und Überschwemmungen, teilten die Behörden mit. Erhebliche Schäden habe auch eine Windhose angerichtet.

Der Säugling war mit seinem Vater von den Wassermassen mitgerissen worden und ertrunken, hieß es. Rettungskräfte der Feuerwehr hätten die Leiche des kleinen Mädchens erst Stunden nach dem Unglück am Abend entdeckt. Zwei Männer seien in ihrem Auto ertrunken, das ebenfalls von einem über die Ufer getretenen Fluss erfasst wurde. Ein Schäfer wurde laut Feuerwehr vom Blitz erschlagen. Zudem habe ein Erdrutsch eine etwa 20 Meter lange Trasse der wichtigen Autobahn Salerno-Reggio Calabria zerstört. Auch die Eisenbahnverbindung in den Süden sei unterbrochen. (APA/dpa)

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