Hintergrund: Immer wieder Unfälle im Untergrund

13. Juli 2006, 15:13
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Schlimmstes Unglück in Aserbaidschan

U-Bahnen sind relativ sichere Verkehrsmittel. Nur selten kommt es zu Unfällen mit vielen Toten und Verletzten. Einige der schwersten Unfälle der vergangenen 20 Jahre:

8. März 2000: In Tokio entgleist ein U-Bahnzug auf einem oberirdischen Teil des U-Bahnnetzes und rammt eine entgegenkommende Bahn auf dem Nachbargleis. 5 Menschen sterben, 34 werden verletzt.

18. Oktober 1997: In Lissabon löst ein Kurzschluss ein Feuer in einer U-Bahn-Station aus. Durch den Brand in den frühen Morgenstunden wird ein Arbeiter getötet.

28. Oktober 1995: In Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, verlieren 289 Menschen durch einen Brand im U-Bahntunnel ihr Leben. Ein Kurzschluss hat vermutlich das Feuer ausgelöst.

11. August 1995: In der kanadischen Großstadt Toronto fahren zwei U-Bahnzüge aufeinander: 2 Menschen werden getötet, mehr als 30 verletzt.

5. Juni 1995: In New York wird ein Zugführer beim Zusammenstoß mit einem anderen U-Bahnzug getötet. 60 Verletzte werden gezählt.

28. April 1995: In der südkoreanischen Stadt Daegu sterben 100 Menschen als Gas von einer entfernten Baustelle über eine Abwasserleitung in eine U-Bahn-Baustelle strömt und explodiert. Auch in der Umgebung entstehen gewaltige Schäden, 74 Gebäude stürzen ein.

28. August 1991:In New York fährt ein betrunkener Fahrer viel zu schnell und verliert die Kontrolle über die U-Bahn, die entgleist. 5 Todesopfer werden beklagt und 264 Verletzte gezählt.

28. Dezember 1990: In einem New Yorker U-Bahntunnel bricht vermutlich durch einen Kurzschluss ein Feuer aus: 2 Tote und 150 Verletzte fordert das Unglück.

17. Februar 1982: In einer Moskauer Metro-Station bricht in der Hauptverkehrszeit eine Aufzugsplattform ein. Die Benutzer stürzen in den 46 Meter tiefen Schacht. 15 Menschen sterben.

21. Juni 1980: In London löst eine Zigarette ein Feuer aus. Ein Fahrgast erstickt. (red, DER STANDARD-Printausgabe, 04.07.2006)

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