Schwerpunktaktion der Wiener Polizei: Busse unter die Lupe genommen

9. Juli 2006, 18:55
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Sieben Kennzeichenabnahmen und 141 Anzeigen

Sieben Kennzeichenabnahmen und 141 Anzeigen hat es am Freitag bei einer Schwerpunktaktion der Wiener Polizei gegen Bus-Lenker gegeben. Mehr als 40 Fahrzeuge, die am Gürtel, der Ostautobahn (A4), der Südosttangente (A23) und der Wiener Außenring Schnellstraße (S1) unterwegs waren, wurden von 14.00 bis 21.00 Uhr kontrolliert, berichtete Hofrat Georg Samuely am Montag der APA.

Bremsanlagen, Lenkung oder auch die Achsen hätten teilweise grobe Schäden aufgewiesen, sagte der Polizeibeamte. Auch Überladungen mit Gepäck oder Personen wurden festgestellt. Abgenommen wurden die sieben Nummernschilder bei schweren Fahrzeugmängeln und Gefahr im Verzug. Dies sei zum Beispiel bei defekten Bremsen der Fall gewesen, erklärte Samuely. Wegen Geschwindigkeitsübertretungen und anderen Vergehen wurden elf Organmandate verhängt. Ein Fahrer hatte seinen Bus ohne gültige Lenkberechtigung gesteuert.

Kleinbusse als "Problemkinder"

"Problemkinder" bei den Überprüfungen waren vor allem Kleinbusse, stellte Samuely fest. Seit 2003 habe der Anteil der Großbusse in gutem Zustand wesentlich zugenommen. Teilweise sei diese Verbesserung auch bei Kleinbussen spürbar, sagte er. Bei diesen gebe es aber vor allem einen "Verdrängungseffekt" von den Autobahnen.

Die kontrollierten Fahrzeuge verfügten zwar zum Großteil über österreichische Kennzeichen, seien aber aus dem ehemaligen Jugoslawien oder Rumänien gekommen, so der Kriminalist. Generell hat es am Freitag aber sehr wenig Verkehr gegeben. Zurückgeführt werden könne dies möglicherweise auf die zu dieser Zeit stattgefunden Spiele der Fußball-WM, meinte Samuely. (APA)

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