Mindestens elf Tote bei Überschwemmungen in Rumänien

6. Juli 2006, 10:01
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Drei Vermisste in Region Suceava

Bukarest - Schwere Überschwemmungen haben im Norden und Osten Rumäniens Straßen und Häuser unter Wasser gesetzt und insgesamt elf Menschen das Leben gekostet. Im Dorf Arbore in der Region Suceava wurden drei Menschen vermisst, wie das Innenministerium am Montag erklärte. In Arbore wurden am Samstag neun Menschen von einer Sturzflut mitgerissen und getötet, darunter ein 18 Monate altes Kind.

Zwei weitere Männer kamen am Sonntag bei einer Sturzflut im Dorf Tibrinu ums Leben. Ihre Leichen wurden in einem nahe gelegenen See entdeckt, wie ein Sprecher der Zivilbehörde der Region sagte.

Im Bezirk Constanta standen 300 Häuser unter Wasser, eine Brücke stürzte ein. In einigen Bereichen der Stadt Constanta (Konstanza) stand das Wasser am Sonntag mehr als einen Meter hoch. Am Montag blieben drei Schwarzmeerhäfen geschlossen, da ein Sturm die Wellen bis zu sieben Meter hoch aufpeitschte. Von den Überschwemmungen waren nach Angaben des Innenministeriums 70 Gemeinden betroffen. (APA/AP)

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