Archäologen-Hoffnung: Überreste des Minotaurus-Töters entdeckt

Redaktion, 11. Juli 2006 15:32

Fund auf der Ostseite der Halbinsel Peloponnes - griechische Archäologin hält neuentdecktes Grab für das des Theseus

Athen - Griechische Archäologen haben ein Grab entdeckt, in dem Theseus - einer der berühmtesten Helden der griechischen Mythologie - bestattet worden sein soll. "Wir glauben jetzt, dass wir auf den Spuren des Theseus sind. Dass er eben kein "Märchen" war, sondern tatsächlich gelebt hat", sagte die Archäologin Eleni Konsolaki der Athener Zeitung "Ta Nea" am Montag.

Nach seinem Tode soll Theseus in einer groß dimensionierten unterirdischen Anlage bei Troizin auf der Ostseite der Halbinsel Peloponnes bestattet worden sein. Im nun gefundenen Grab seien Knochen gefunden worden. Ein DNA-Test soll nun beweisen, ob die menschlichen Überreste aus dem - wie die Archäologen vermuten - 15. bis 16. Jahrhundert vor Christus stammen. Das sei die Zeit, in der Theseus gelebt haben soll.

Gezielte Suche auf mythologischen Spuren

Die Zeitung veröffentlichte ein Foto vom Fund nahe der Ortschaft Galatas. Pausanias - ein Geograph und Reisender der Antike - hatte einst berichtet, dass er den Geburts- und Bestattungsort des Helden in dieser Region besucht habe. Daher hatten die Archäologen dort gezielt nach dem Grab gesucht.

Theseus war der Überlieferung nach von seinem Großvater Pittheus in Troizin erzogen worden und ging anschließend nach Athen. Unterwegs erschlug er mehrere Räuber. Berühmt wurde er, als ihm die Tötung des Stiermenschen Minotaurus im Labyrinth auf Kreta gelang. Damit befreite er Athen der Mythologie zufolge von dem jährlichen Tribut, sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen dem Minotaurus und dem kretischen König Minos zu opfern. (APA/red)

Kommentar posten
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Abe Simpson
05.07.2006 11:41
rudolf rendeer
04.07.2006 14:34

und ich dachte, der liegt im burggarten begraben ...

sheik yerbouti
04.07.2006 17:11

volksgarten.

Ava Tar
05.07.2006 00:46

im Burggarten bekommen Sie ihn höchstens serviert^^

A Voice
04.07.2006 12:30
Ein DNA-Test soll zeigen

...ob die menschlichen Überreste aus dem - wie die Archäologen vermuten - 15. bis 16. Jahrhundert vor Christus stammen...nach welcher Zeitrechnung steht das in den Genen drinnen? Es geht sich ja nicht einmal ab urbe condita aus ohne hellseherisches Wissen.

Harald Schoenknecht
04.07.2006 16:14

Hmm... man kann ueber die Mitochondrien eine ungenaue Datierung vornehmen (da sie nur selten mutieren), aber ich denke das diese Methode zu "grob" fuer diese Zwecke ist...
(http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondrien)

Vielleicht wird einfach nur generell das Genom mit anderen (bereits datierten) aus dieser Zeit verglichen...

PeAcE

Abe Simpson
05.07.2006 11:31
jo, viel zu grob

Steht auch im genannten Wikipedia-Artikel:

"Da sich die Erbsubstanz im statistischen Mittel etwa alle 20.000 Jahre verändert, dient sie auch zur Zeitbestimmung bei den Abstammungslinien."

Rittmeister Kopetzký
04.07.2006 12:39
Aminosäurendatierung?

Soll ja mittlerweile WIEDER was hermachen?

Ravi Ravendro
04.07.2006 12:18
Jetzt

fehlt nur mehr das Grab von Minotaurus. Den gab es sicherlich auch.

Rittmeister Kopetzký
04.07.2006 11:17
Amüsante Runde!

Wenn man sich die Postings zum Artikel (egal was man davon halten mag) durchließt, fällt jedem halbwegs brauchbaren Menschen unweigerlich Bruegels Bauerntanz ein!

Eine "Wissensgesellschaft" wie sie im Buche steht, hat sich seit 1568 überhaupt irgendwas verändert, bis aufs Selbstbild?

hungarian astronaut
04.07.2006 16:17
zu blöd!

ich muss mich jetzt wohl schämen! denn ich muss hier zugeben, dass mir beim lesen der postings einfach nicht der "bauerntanz" einfallen wollte.
gehöre wohl zu der unbrauchbaren menschensorte!

Thomas Neuhauer
04.07.2006 12:52
Und?

Sicherlich, aber diesen "Bauerntanz" kann man überall beobachten - und natürlich auch im Internet: In Newgroups, Foren, Blogs, Personal Homepages und so weiter.

Mag sein, dass Du bzw. Bruegel diesem "fröhlichen Tanz" nicht frönen, aber frei davon sind sie deshalb noch lange nicht: Mittanzen, zuschauen: Ein und dasselbe.



Rittmeister Kopetzký
04.07.2006 13:07

Auch wieder war!

woessman
 
12.07.2006 21:38

wer war auch wieder?

von delmore
 
04.07.2006 11:36

eine wissensgesellschaft ist mir auf dem bild aber noch nie aufgefallen <.<

Rittmeister Kopetzký
04.07.2006 11:41

Da haben Sie viel und vor allem Messerscharf erkannt, jetzt eine Instanz höher, und Sie erkennen!

Gilgamesh
04.07.2006 11:25

Und das lesen sie alles aus einem Bild???

Sie interpretieren eine "Wissensgesellschaft" in das Bild??
Nicht eher eine Vergnügungsgesellschaft???

Soviel dazu...... ;)

Rittmeister Kopetzký
04.07.2006 11:36

Achten Sie auf die Züge der Gesichter, "lustig" ist das keineswegs! Was springt Sie förmlich an...

von delmore
 
04.07.2006 11:38

hier haben sie mal ne richtige wissensgesellschaft :P
http://chemlab.pc.maricopa.edu/paintings... s-tulp.jpg

Rittmeister Kopetzký
04.07.2006 13:23

- was wollens mir denn damit sagen?


- gemein! ;-)

Alien Boy
04.07.2006 10:42

hm. gab's ja schon alles fein säuberlich erklärt bei Xena.

Gabarinza
04.07.2006 09:40
Frage?

Kann mir irgend jemand bitte erklären, wie man mittels DNA-Analyse „beweisen” (?) kann, aus welcherm Zeit Knochen stammen? Halt ich persönlich für kompletten Schmafu, lasse mich aber gerne eines klügeren belehren ...

ChesneyB
08.07.2006 10:32

http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondrien

(Wurde in diesem Thread schon genannt.)

F G
04.07.2006 13:17

Eine Zeitlang war halt die Radioaktivität der letzte Schrei, jetzt ist es die DNA, wird a wieder abkummen.

h 90
04.07.2006 12:28

meinen wohl C14 Methode, oder sie haben das Urenkerln an der Hand und vergleichen die DNA...
Mich interessierts erst wenns den Minotauros clonen und der Minotauros Bauer ums Eck macht sich die Milch selber

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