Sexueller Übergriff in australischem "Big Brother"-Container

4. Juli 2006, 13:15
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Ministerpräsident Howard rief zur Absetzung der Show auf - 22-Jährige brutal erniedrigt

Canberra - Ein sexueller Übergriff auf eine "Big Brother"-Kandidatin hat in Australien eine neue Debatte über die Sendung ausgelöst. Ministerpräsident John Howard rief den verantwortlichen Sender am Montag auf, die Reality-Show abzusetzen.

Eine 22-jährige Teilnehmerin war nach eigener Aussage von zwei männlichen Kandidaten brutal erniedrigt worden: Der eine habe sie festgehalten, während der andere seine Hose an ihrem Gesicht gerieben habe, berichtete die junge Frau unter Tränen weiteren Mitbewohnern. Dabei war sie im Fernsehen zu sehen, der Übergriff selbst wurde nicht gezeigt.

Die Zeitung "Daily Telegraph" bezeichnete die Übertragung der Szene, in der die 22-Jährige ihren Mitbewohnern den Vorfall schildert, als "zynischen Griff nach der Quote". Der Sender erklärte zu der Kritik lediglich, die beiden beschuldigten Männer hätten die Show verlassen müssen. (APA/AP)

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