EU-Ratsvorsitz: Mehrheit sieht keine Auswirkungen

10. Juli 2006, 17:12
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62 Prozent glauben laut Umfrage nicht an bessere Chancen für Regierungsparteien bei den Parlamentswahlen

Klagenfurt - Die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher glaubt nicht, dass sich die jetzt abgelaufene EU-Ratspräsidentschaft positiv für die Regierungsparteien ÖVP und BZÖ im Hinblick auf die kommende Nationalratswahl auswirkt. Laut einer vom Humaninstitut durchgeführten Umfrage vertreten 62 Prozent diese Ansicht, nur 17 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Weitere 21 Prozent wollten dazu nichts sagen.

Das Humaninstitut wollte auch wissen, ob sich für den Befragten persönlich durch den EU-Ratsvorsitz Österreichs das Image der EU verbessert habe. Darauf antworteten nur 15 Prozent mit Ja, für 56 Prozent der österreichweit insgesamt 590 Befragten ist es gleich geblieben. 29 Prozent sehen das Image der EU jetzt sogar verschlechtert.

Weiters wollte das Institut wissen, was einem von der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs "bildhaft am meisten in Erinnerung geblieben" sei, wobei es drei Vorgaben präsentierte: 68 Prozent entschieden sich hier für den Besuch von US-Präsident George Bush, 16 Prozent für Fotos diverser Veranstaltungen und 14 Prozent für den Fußball spielenden Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. (APA)

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