"Love Doll"-Kampagne für "die möwe" von Publicis

22. November 2006, 16:39
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Kampagne will das Thema sexueller Missbrauch weiter enttabuisieren - Mit Hörfunk-Spot

"Information und Betreuung der Betroffenen allein sind zu wenig", begründet Martina Fasslabend vom Verein "die möwe" die Zielrichtung der neuen Kampagne, die das Thema sexueller Missbrauch weiter enttabuisieren und Problembewusstsein in einer breiten Öffentlichkeit schaffen so. "Wir müssen dem Thema endlich erhöhte Aufmerksamkeit verschaffen – und auch jene Menschen wachrütteln, die sich der dramatischen Situation vieler Kinder gleichgültig verschließen."

Die Puppe stehe symbolisch für den großen Schmerz, die Angst und die Scham, die missbrauchte Kinder erleben. "Die Kampagne", so Michael Strahberger von der ausführenden Agentur Publicis, "zielt mitten ins Herz. Die Botschaft ist dem Betrachter auf Anhieb klar, der Atem stockt – und man ist augenblicklich betroffen".

Die Außenwerbung GmbH unterstützt die Initiative des Vereins „die möwe“ mit einer kostenlosen Plakataktion. Zum Einsatz kommen Plakate, Inserate, Banners und ein Hörfunkspot.(red)

Credits zur Kampagne

Agentur: Publicis | Kreation: Athanassios Stellatos, Andreas Eisenwagen, Gerd Schicketanz | Kontakt/Beratung: Harduin Putrich, Michael Straberger | Lithografie: hotshop | Fotograf/Bildbearbeitung: Florian Stöllinger / kwsfoto.at

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"die möwe-Spot"

  • Artikelbild
    foto: die möwe
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