Polizeieinsatz wegen "Vergewaltigung": Ehefrau mit Freund im Bett

3. Juli 2006, 16:26
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Ehemann hatte laute Schreie aus dem Haus gehört

Ein Mann hat in Italien die Polizei alarmiert, weil er fälschlicherweise glaubte, seine Frau würde vergewaltigt. Dann mussten die herbeigeeilten Carabinieri jedoch feststellen, dass sich die Frau lediglich in den Armen eines anderen vergnügte. Die kuriose Szene habe sich in der norditalienischen Stadt Piacenza abgespielt, berichteten italienische Medien.

"Ich gehe kurz Zigaretten holen", habe der junge Mann gesagt und seine Ehefrau in der Wohnung eines guten Freundes zurückgelassen. Als er nach wenigen Minuten zurückkam, habe er laute Schreie aus dem Haus gehört. Nachdem er mehrmals vergeblich geklingelt hatte, rief der Mann besorgt die Polizei, die gleich gemeinsam mit der Feuerwehr anrückte.

Nachdem auch die Polizei die "seltsamen Schreie" hörte, brachen die Beamten die Tür zu der Wohnung auf - und fanden Ehefrau und Freund gemeinsam im Bett. "Was denn für eine Vergewaltigung? Er gefiel mir und dann ist es halt passiert", sagte die Schöne überrascht. Der gehörnte Ehemann sei von der Polizei wegen des falschen Alarms angezeigt worden. Auch sein Freund habe ihn angezeigt: Er will die zertrümmerte Wohnungstür ersetzt haben. (APA/dpa)

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