Erste Hilfe bei Prellung, Verstauchung und Co

2. Juli 2006, 21:10
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Wer bei stumpfen, also äußerlich unblutigen Sportverletzungen erste Hilfe leisten will, sollte keinesfalls trödeln. Eine Faustregel besagt, dass jede Minute, die tatenlos verstreicht, die Rehabilitationszeit um einen Tag verlängert. Als Eselsbrücke "PECH" als Sofortmaßnahmen merken.

"PECH" steht für

Pause
Eis (Kühlung)
Compression (Druckverband)
Hochlagern

Pausieren und Durchblutung drosseln

Ist das Unglück erst einmal geschehen, so muss der Verletzte sofort pausieren. Weiters gilt es, die Durchblutung in der verletzten Region zu drosseln; Umschläge mit Eiswasser oder spezielle Kältepackungen aus Gel wirken gefäßverengend. So sickert weniger Flüssigkeit aus den verletzten Gefäßen ins umliegende Gewebe, außerdem lindert die Kälte den Schmerz und verlangsamt den Stoffwechsel.

Druckverband anlegen

Der Druckverband sollte nur mäßig gespannt sein und wirkt der Flüssigkeitseinlagerung und damit heilungsverzögernden Schwellungen entgegen.

Hochlagern und abklären

Auch das Hochlagern des verletzten Körperteils verhindert das Einbluten und Flüssigkeitsstau. Selbst wenn sie harmlos und durch erste Hilfe bestens versorgt erscheint, raten Spezialisten dazu, jede Sportverletzung (in einem Unfallkrankenhaus) abklären zu lassen. (harl/MEDSTANDARD/03.06.2006)

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