Chavez ruft Lateinamerika und Afrika zu Einigkeit auf

4. Juli 2006, 12:01
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Präsident von Venezuela: "Die Welt wird bedroht von der Hegemonie des nordamerikanischen Reiches"

Banjul - Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat Südamerika und Afrika aufgefordert, sich gegen die USA zu verbünden. "Wir sollten gemeinsam marschieren, Afrika und Lateinamerika, verbrüderte Kontinente mit gemeinsamen Wurzeln", sagte er am Samstag auf einer Sitzung der Afrikanischen Union in Gambia. Nur gemeinsam könne die Welt in eine andere Richtung gelenkt werden.

"Die Welt wird bedroht von der Hegemonie des nordamerikanischen Reiches." Chavez' Rede wurde mit dem Applaus der AU-Vertreter begrüßt. An dem Treffen in Banjul nahm auch der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad teil, der mit UN-Generalsekretär Kofi Annan zusammentraf.

Chavez forderte zudem die afrikanischen Regierungen auf, nach dem Vorbild seines Landes und Boliviens mehr Kontrolle über die Bodenschätze zu übernehmen. "In Venezuela waren wir es Leid, dass unser ganzes Öl an Graf Dracula ging", sagte er. "Nun ist Venezuela frei und wir haben die Kontrolle über unser Öl wiederlangt." Venezuela ist der fünftgrößte Ölexporteur der Welt. (APA/Reuters)

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    Hugo Chavez posiert mit dem Präsidenten von Tschad, Idriss Deby.

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