Freihandelsabkommen zwischen EFTA und südafrikanischen Staaten

24. Juli 2006, 09:52
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Soll Benachteiligung der EFTA durch Vertrag von SACU-Zollunion mit EU beseitigen

Genf - Die EFTA (European Free Trade Association) hat am Samstag in Genf ein Freihandelsabkommen mit den Ländern der südafrikanischen Zollunion (SACU) unterzeichnet. Es liberalisiert den Handel mit Industriegütern einschließlich verarbeitete landwirtschaftliche Produkte sowie Fisch und andere Meeresprodukte. Der EFTA gehören heute die Schweiz, Liechtenstein, Island und Norwegen an, der SACU Südafrika, Botswana, Lesotho, Namibia sowie Swasiland.

Schweiz schloss bilaterales Abkommen

Die Schweiz schloss außerdem ein bilaterales Landwirtschaftsabkommen mit der SACU ab. Beide Verträge sollen voraussichtlich 2007 in Kraft treten, wenn die Ratifizierungsverfahren in allen beteiligten Seiten abgeschlossen sind. Durch das Abkommen zwischen der EFTA und der SACU sollen die derzeitigen Diskriminierungen auf den Märkten im Süden Afrikas beseitigt werden, die durch ein seit dem Jahr 2000 geltendes Assoziierungsabkommen zwischen diesen Staaten und der EU entstanden. Mit seinem EU-Beitritt 1995 verließ Österreich die EFTA. (APA/sda)

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