Voves kritisiert nun auch Gewerkschafter

5. Juli 2006, 08:22
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Steirischer Landeshauptmann kritisiert deren Kommunikation mit der Basis

Wien - Der steirische Landeshauptmann Voves übt im Konflikt zwischen ÖGB und SPÖ nun Kritik an den Spitzengewerkschaftern. Auch diese hätten Fehler gemacht, meint er im "profil". Sie hätten "ihren Leuten an der Basis ausdeutschen müssen", dass der Vorstoß von SP- Chef Gusenbauer, künftig keine Spitzengewerkschafter mehr im SPÖ- Parlamentsklub zuzulassen, "kein Affront gegen die kleinen Gewerkschafter ist".

Die 11.000-Euro-Höchstgrenze, die sich die ÖGB-Funktionäre speziell für Mehrfachbezüge zuletzt selbst gesetzt haben, beurteilt Voves als "genauso unglücklich, wie die Aussage Gusenbauers". Der SP- Politiker appelliert im Konflikt zwischen ÖGB und SPÖ an beide Organisationen: "Man sollte nun endlich nachdenken, bevor man spricht und handelt." Das gelte für SPÖ- und ÖGB-Spitzen gleichermaßen. "Das Krisenmanagement müssen beide verbessern", so Voves, der selbst bei der umstrittenen SPÖ-Präsidiumssitzung gefehlt hatte danach und die von Gusenbauer erregte Diskussion so nötig wie einen Kropf nannte. (APA)

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