Israel lehnt palästinensische Bedingungen ab

1. Juli 2006, 14:47
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Extremisten wollen im Austausch mit israelischem Soldaten die Freilassung von 1000 arabischen Gefangenen erwirken

Jerusalem - Israel hat am Samstag die Bedingungen palästinensischer Extremisten für die Freilassung eines entführten israelischen Soldaten abgelehnt. Die Extremisten hatten zuvor einen Forderungskatalog veröffentlicht. In dem Text, der Nachrichtenagenturen zugefaxt wurde, hieß es unter anderem, Israel müsse 1000 arabische Gefangene freilassen und seine Offensive im Gazastreifen beenden.

Dies seien die Bedingungen für die Freilassung des seit Sonntag entführten Soldaten Gilad Shalit sagte ein Sprecher der radikalen Moslem-Gruppe Hamas. "Ministerpräsident Ehud Olmert hat wiederholt, dass es keine Geschäfte geben wird, und dass Shalit entweder freigelassen wird oder wir handeln, um seine Freilassung zu erwirken", sagte ein Sprecher des israelischen Außenministers am Samstag.

Das israelische Militär hat einen Einsatz in den Palästinenser-Gebieten begonnen mit dem erklärten Ziel, den 19-Jährigen zu befreien. Dabei sind in den vergangenen Tagen zahlreiche Gebäude zerstört und Mitglieder der Hamas-Regierung festgenommen worden. (APA/Reuters)

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