Übernahmekommission prüft Brain Force-Kapitalerhöhung

9. Juli 2006, 16:58
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Geprüft wird, ob mehrere Personen rund um Brain Force ein Pflichtangebot an die Aktionäre stellen hätten müssen

Im Streit zwischen den beiden börsenotierten österreichischen Technologiefirmen Brain Force und Beko um angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Kapitalerhöhung von Brain Force führt nun zu einer Prüfung durch die Übernahmekommission, geht aus dem Amtsblatt der "Wiener Zeitung" (Freitag-Ausgabe) hervor. Brain Force hatte mit einer Kapitalerhöhung im April 15,9 Mio. Euro frisches Geld erhalten.

Geprüft wird, ob mehrere Personen rund um Brain Force ein Pflichtangebot an die Aktionäre stellen hätten müssen und ob zivilrechtliche Sanktion nach § 34 des Übernahmegesetz eingetreten sind. Beko ist mit über fünf Prozent an Brain Force beteiligt. Aktionäre, die einen anteiligen Betrag am Grundkapital von mindestens 70.000 Euro verfügen, können sich innerhalb eines Monats dem Verfahren anschließen.(APA)

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