Sparda-Bank Villach/Innsbruck steigert Ergebnis

18. Juli 2006, 15:24
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Bilanzsumme um 6,7 Prozent auf 255,6 Millionen Euro gesteigert - Kontoführungen auch in Zukunft kostenlos

Villach - Die Sparda-Bank Villach/Innsbruck mit Sitz in Villach konnte im Geschäftsjahr 2005 die Bilanzsumme um 6,7 Prozent auf 255,6 Mio. Euro steigern. Das Betriebsergebnis lag bei 1,06 Mio. Euro. Das sei hinsichtlich der Kennziffer Bilanzsumme ein Zuwachs um 0,5 Prozent, sagte Geschäftsführer Carl Hofrichter am Freitag bei einem Pressegespräch in Villach. Die Führung der Gehalts- und Pensionskonten werde auch in Zukunft kostenlos bleiben, kündigte Hofrichter an.

Die Eigenmittel betragen 16,3 Mio. Euro - um 200.000 Euro mehr als im Jahr davor - oder 12,07 Prozent der Bemessungsgrundlage und liegen damit klar über dem gesetzlichen Erfordernis von acht Prozent.

Die Sparda-Bank, die ursprünglich für Geldgeschäfte der Eisenbahner zuständig war, hatte sich vor acht Jahren für alle Arbeitnehmer geöffnet. Die Betreuung von Kommerzkunden ist laut Satzung ausgeschlossen. Die Sparda-Bank ist eine eigenständige Genossenschaft mit zwölf Niederlassungen - darunter je einer Selbstbedienungsfiliale - in Kärnten, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg.

Keine Kontoführungsgebühren

Durch das Wegfallen der Kontoführungsgebühren erspare die Bank ihren Kunden insgesamt rund 2,5 Mio. Euro im Jahr, sagte Hofrichter bei einer Pressekonferenz. Das gehöre zur Strategie des Unternehmens, das die Mitgliederförderung zum Ziel habe. Mitglied wird man durch die Zeichnung eines Anteils in der Höhe von 25 Euro. Im vergangenen Jahr wurden 2.871 neue Kunden gewonnen. Das Institut betreut rund 33.000 Kunden und beschäftigt 112 Mitarbeiter.

Das Kreditvolumen stieg 2005 um 9,6 Prozent auf 117,8 Mio. Euro. Dieser Zuwachs gehe vor allem auf den Wohnbaubereich zurück, erklärte Geschäftsführer Arnulf Oplusstil. Auf Grund des niedrigen Zinsniveaus erhöhte sich die Zahl der Kundendepots um 15,4 Prozent auf 4.801. Der Kurswert per Jahresende 2005 betrug 138,7 Mio. Euro. Die Spareinlagen stiegen um 5,1 Prozent auf 218 Mio. Euro. (APA)

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