Inku verringert Vorsteuerverlust im ersten Quartal

11. Juli 2006, 13:51
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Der niederösterreichische Raumausstatter konnte den Vorsteuerverlust auf 800.000 Euro verringern

Wien - Der börsenotierte niederösterreichische Raumausstatter Inku konnte im ersten Quartal 2006 den Vorsteuerverlust auf 800.000 Euro verringern, nach 904.000 Euro in den ersten drei Monaten des vorangegangenen Geschäftsjahres. Das kumulierte Erreichen des break-even werde bereits für das zweite Quartal erwartet, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit.

Das Ebit verbesserte sich auf minus 776.000 (minus 848.000) Euro. Der Bruttoumsatz sank auf 8,03 Mio. Euro, nach 8,79 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich Ende März 2006 auf 7,5 Prozent nach 1,3 Prozent.

Für das laufende Jahr 2006 stehe weiterhin die Umsetzung sämtlicher noch offener, teilweise einschneidender Restruktruierungsmaßnahmen an. Die daraus resultierenden Ergebniseffekte würden erst für das Jahr 2007 erwartet. Die Optmimierungsmaßnahmen umfassten unter anderem deutliche Eingriffe bei der Sortimentspolitik und beim Produktmanagement. Die Vertriebsaktivitäten in der Slowakei, Kroatien und Slowenien würden ausgedehnt, die Intensivierung des Einzelhandels in Ungarn werde fortgesetzt.

Leicht positive Tendenz

Die Monate April, Mai und Juni zeigten im Vergleich zum Vorjahr eine leicht positive Tendenz. Umgestellte Warensegmente zeigten positive Wirkung. Eine Ableitung eines Trends sei allerdings noch nicht prognostizierbar. In Summe werde im zweiten Quartal bereits mit einem deutlich positiven Ergebnis gerechnet.

Den Umsatzrückgang im ersten Quartal begründet Inku mit deutlichen Kollektionsumstellungen sowie witterungsbedingten Einbußen. Das Sortiment umfasse deutlich mehr als 15.000 Artikel. Bisher habe ein Umstellung bzw. Aktualisierung allerdings nur in äußerst eingeschränkten Segmenten durchgeführt werden können. Sortimentsdefizite der Vergangenheit machten sich daher noch weiterhin in der Umsatzentwicklung bemerkbar. (APA)

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