Bammer bleibt im Geschäft

3. Juli 2006, 09:52
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Oberösterreicherin gegen Russin Rodionowa recht sicher weiter und erstmals in Runde drei - Weiter Verletzungs­sorgen

London - Sybille Bammer hat sich am Donnerstag für die dritte Runde des Tennis-Grand-Slam-Turniers in Wimbledon qualifiziert. Nach einem ungefährdeten 6:4,6:4-Erfolg gegen die Russin Anastassia Rodionowa trifft die 26-Jährige nun auf die US-Amerikanerin Shenay Perry. Gegen die aktuelle Nummer 62 der Weltrangliste hat sie noch nie ein Spiel bestritten.

Während Österreichs Herren allesamt gleich bei Erstauftritt ausschieden, steht Bammer nun erstmals in der dritten Runde. Gegen Rodionowa ließ sie von Beginn weg keine Zweifel am Sieg aufkommen. Beim Stand von 2:2 im Ersten Satz schaffte sie das Break zum 3:2 und nahm ihrer Gegnerin auch den Aufschlag zum 5:2 ab. Nachdem die Russin noch einmal Gegenwehr zeigte und auf 5:4 verkürzte, servierte die Oberösterreicherin zum 6:4-Satzgewinn aus.

Auch im zweiten Durchgang dominierte Bammer, holte rasch ein Break, brachte ihre Aufschlag-Spiele danach durch und verwertete den zweiten Matchball zum 6:4,6:4-Erfolg.

Nach ihrem Sieg ist Bammer somit die erste österreichische Tennisspielerin seit fünf Jahren in der dritten Runde der Championships. Vor ihr hatte sich zuletzt 2001 Barbara Schwartz in so weit durchkämpfen können, bevor die damalige Qualifikantin an der Russin Lina Krasnorutskaja gescheitert war.

Sorgen machen Bammer jedoch weiter die anhaltenden Achillessehnen-Probleme, welche die Oberösterreicherin bereits vor Wimbledon zu einer vierwöchigen Pause gezwungen hatten. Noch vor dem Spiel gegen Rodionowa hatte Bammer wenig optimistisch gemeint: "Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalten kann." (APA/red)

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