Fiedler weist rot-grüne Vorwürfe zurück

19. Juli 2006, 13:55
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Scharfe Kritik an Tiroler Stiftungsrat erfolgte nicht aus Parteiräson, sondern aus Verantwortungsgefühl

Der bürgerliche Zentralbetriebsratschef Heinz Fiedler hat sich in einer Aussendung gegen Vorwürfe von Grünen-Chef Alexander Van der Bellen und dem roten Mediensprecher Josef Cap zur Wehr gesetzt. Diese hatten bei der ORF-Sondersitzung im Nationalrat behauptet, Fiedler habe die Tiroler Landesregierung aufgefordert, ihren Stiftungsrat abzuberufen, da er sich nicht an die ÖVP-Linie gehalten hatte. Der ORF-Betriebsrat, der zugleich Stiftungsrat ist, entgegnete, er habe nicht aus "Partei- oder Freundeskreisräson gehandelt". "Es war mein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl als Stiftungsrat, das mich bewogen hat, Äußerungen des Stiftungsrates scharf zurückzuweisen".

Er halte es nach wie vor für unvereinbar mit Aufgaben und Verantwortung eines Aufsichtsrates, die Existenzgrundlage des ihm anvertrauten Unternehmens leichtfertig in Frage zu stellen, so Fiedler am Donnerstag. Nichts anderes habe der Tiroler Stiftungsrat getan, als er über Werbefreiheit und über Privatisierung eines ORF-Kanals fabulierte. "Nur darauf habe ich scharf repliziert, und nur deshalb habe ich die Tiroler Landesregierung angeregt, ihre Entscheidung für (Andreas, Anm.) Braun als Repräsentant des Landes zu überprüfen." (APA)

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