Continental will in Osteuropa wachsen

7. Juli 2006, 11:31
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Zentrum in Rumänien - "Unsere Investition in das Logistikzentrum ist eine logische Folge der positiven Entwicklung im osteuropäischen Reifenmarkt"

Hannover/Timisoara - Der deutsche Autozulieferer Continental will auf den Reifenmärkten Osteuropas und Zentralasiens weiter wachsen und baut deshalb seinen Standort Timisoara in Rumänien weiter aus. Fünf Jahre nach der Eröffnung der Pkw-Reifenfabrik werde dort nun ein 50 000 Quadratmeter großes Reifenvertriebszentrum errichtet, teilte der Reifenhersteller in Hannover am Donnerstag mit.

Investitionen

Die Investition gemeinsam mit dem Luftfracht-Spezialisten Dietrich Logistic (Germaringen) und der Honold Logistik Gruppe (Neu-Ulm) betrage fünf Millionen Euro. Täglich könnten dort bis zu 14 000 Reifen umgeschlagen werden. An die 30 000 Tonnen Reifen sollen jährlich von dort aus nach Rumänien, Bulgarien, die Ukraine, Serbien, Bosnien, Kroatien, sowie Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan geliefert werden.

"Unsere Investition in das Logistikzentrum ist eine logische Folge der positiven Entwicklung im osteuropäischen Reifenmarkt", sagte der Finanzgeschäftsführer der Conti in Timisoara, Andreas Huck. Mit Dietrich und Honold habe die Continental AG zwei erfahrene Logistikunternehmen gefunden.

Der neue Standort werde der internationale Umschlagplatz für Reifen sein, der die Länder Osteuropas miteinander verbindet. Durch modernste IT-Technologie und Verfahren werde das Zentrum unmittelbar in den Europäischen Warenfluss der Continental integriert. Es verfüge über einen Eisenbahnanschluss und befinde sich in der Nähe zum Conti- Reifenwerk. Mit dem Vertriebszentrum entstehen 50 neue Arbeitsplätze. (APA/dpa)

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