Lopatka erkennt Bruderzwist

5. Juli 2006, 08:24
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VP-Generalsekretär: "Es kracht im roten Gebälk" - ÖVP sieht breite Front gegen Gusenbauer

Wien - VP-Generalsekretär Reinhold Lopatka sieht die SPÖ von einem massiven "roten Bruderzwist" geprägt. Nach dem Beschluss des SPÖ-Präsidiums, dass Spitzengewerkschafter kein Mandat im Nationalrat erhalten sollen, "kracht es im roten Gebälk". Von einer klaren SPÖ-Linie könne keine Rede sein, meinte er in einer Aussendung.

Die Liste der Gusenbauer-Kritiker lese sich wie das "Who is Who" von SPÖ-Landespolitikern und roten Gewerkschaftsspitzen: "Hundstorfer, Haberzettl, Bittner, Fritz, Beck, Häupl, Voves und Burgstaller sind schließlich nicht irgendwer innerhalb der SPÖ." Angesichts dieser breiten Front gegen Parteichef Alfred Gusenbauer so zu tun, als ob in der SPÖ alles in Ordnung wäre, sei wenig glaubhaft, urteilt Lopatka über die heutige Pressekonferenz der SPÖ-Bundesgeschäftsführer. (APA)

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