Am meisten Regen fiel im burgenländischen Kleinzicken

29. Juni 2006, 19:25
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Wolkentürme entstanden weil sich Kaltfront unter warme Luftmassen geschoben hat

"Gewitter können innerhalb kürzester Zeit große Mengen an Niederschlag bringen", erklärte der ZAMG-Meteorologe Albert Sudy. Die gestrigen Schauergewitter seien entstanden, weil eine Kaltfront sich unter warme Luftmassen geschoben hat. Ist dann auch noch genügend Wasserdampf in der Luft, entstehen derartige Wolkentürme, erklärte der ZAMG-Experte.

Den meisten Regen gab es im burgenländischen Kleinzicken: 65 Liter Wasser pro Quadratmeter stürzten innerhalb weniger Stunden vom Himmel. Von Mittwochnacht bis in die Vormittagsstunden des Donnerstag brachten die Gewitter große Regenmengen vor allem in Niederösterreich, der Umgebung von Wien und Salzburg, sagte Sudy. Spitzen wurden gemessen am Puchberg (50 Liter pro Quadratmeter), südlich von Graz (48), am Schöckel (38), in Baden bei Wien (37,5), in Mönichkirchen (35,3) und in der Stadt Salzburg (34,4). (APA)

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