Dreizehn Delikte bringen Vormerkung

21. Juli 2006, 16:01
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Beim dritten Verstoß innerhalb von 24 Monaten ist der Führerschein weg

Wien - Wer ein seit 1. Juli 2005 eines von 13 Vormerkdelikten begeht, bekommt eine Eintragung ins Führerscheinregister. Wird bei einem Lenker innerhalb von zwei Jahren ein zweiter Verstoß registriert, muss dieser ein Fahrsicherheitstraining, eine Nachschulung, eine Perfektionsfahrt oder einen Erste-Hilfe-Kurse absolvieren - je nachdem, um welches der Delikte es sich handelt.

Wer innerhalb dieser zwei Jahre ein drittes Mal erwischt wird, dem wird der Führerschein drei Monate entzogen. Dagegen wird eine Vormerkung nach zwei Jahren gelöscht, wenn sich der Autofahrer kein weiteres Delikt zu Schulden kommen lässt. Unter die Vormerkdelikte fallen unter anderem Überschreitungen der 0,5 Promille-Grenze, Fahren auf dem Pannenstreifen, mangelnder Sicherheitsabstand, Nichtbeachtung der Vorschriften über die Kindersicherung oder Behinderung von Fußgängern auf dem Schutzweg.(APA)

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