10. Juli 2006, 13:06
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Die "New York Times" hat sich am Mittwoch in einem Leitartikel gegen den Vorwurf zur Wehr gesetzt, sie habe mit der Publikation von zwei Artikeln über Anti-Terror-Programme der Bush-Regierung die nationale Sicherheit gefährdet. Das Blatt argumentiert, dass gerade in einer Zeit, da sich die US-Exekutive außerordenlich viele Vorrechte herausnehme, die Kontrollfunktion der Medien besonders wichtig sei. Das Blatt war von konservativer Seite wegen der Berichte massiv unter Beschuss genommen worden; die "New York Post" hatte gar von "New York Crimes" gesprochen. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 29.6.2006)
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