Novell-Chef Hovsepian: Geschäft mit Österreichs Verwaltung ausbauen

31. Juli 2006, 10:15
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Frischgebackener Novell-Boss erfreut über Produktivitätssteigerung in Europa

Der neue Chef des US-Softwarekonzern Novell, Ronald Hovsepian, will sein Engagement in der öffentlichen Verwaltung Österreichs weiter ausbauen. Hier sei man schon jetzt sehr gut positioniert. Weiters soll sich der Konzern hierzulande intensiver um Klein- und Mittelbetriebe kümmern, erklärte Hovsepian am Mittwoch im Gespräch mit der APA.

Sehr zufrieden

Sehr zufrieden zeigte sich der frischgebackene Novell-Boss über die Produktivitätssteigerungen in den europäischen Niederlassungen nach der Reform des Unternehmens. Außerdem liege man bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung über den Mitbewerbern, was auch Früchte tragen würde.

Stellenabbau

Dass zuletzt zwar der Quartalsgewinn stieg, der Umsatz aber zurückging sei jedenfalls nicht auf ein zu starkes Kostenreduktionsprogramm zurückzuführen, betonte er. Im Herbst des Vorjahres kündigte das Unternehmen an, von den mehr als 5.000 Beschäftigten rund 600 abzubauen.

Zufrieden zeigte sich Hovsepian auch mit dem Vormarsch des freien Betriebssystems Linux auf Privat-PCs. Hier seien die ersten Reaktionen "großartig". Novell hatte anderem Anfang 2004 den deutschen Linux-Distributer SuSE übernommen.

Der US-Konzern ist seit 20 Jahren auf dem Markt und seit zwölf Jahren mit einer Niederlassung in Wien vertreten.(APA)

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