Sony verbaut Solid State Disks in Mini-Vaios

6. Juli 2006, 10:34
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Festplatte muss leichterem und sparsamerem Flash-Memory-Drive weichen

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat angekündigt seine ultra mobile Vaio-Ausgaben der UX 90 Serie auch mit Solid State Disks (SSD) auszuliefern. Die UMPCs seien nun wahlweise mit 20 bzw. 30 Gigabyte großer Festplatte oder mit dem von Sony Flash Memory Dirve (FMD) genannten Laufwerk erhältlich. Allerdings ist hierbei eine maximale Speicherkapazität von 16 Gigabyte möglich. Nach Samsung setzt nun auch Sony auf SSD.

Vorteil

Größter Vorteil der Flash-basierten Speicherelemente sind ihre geringes Gewicht, ihr sparsamer Umgang mit Energie und das Fehlen von mechanischen Teilen, die beschädigt werden könnten. Gerade bei mobilen Endgeräten wie die UMPCs sind diese Kriterien stark gefragt. Zudem sollen sie drei- bis sechsmal schneller arbeiten als herkömmliche Festplatten, so Sony. Großes Problem der SSDs ist nach wie vor der Preis. So wird die SSD-Variante des Vaio UMPCs rund 350 Dollar teuerer sein als das Modell mit Harddisk.

Prozessor

Als Prozessor kommen entweder ein Core Solo U1400 (1,20 GHz), ein Core Solo U1300 (1,06 GHz) oder ein Celeron M ULV 423 (1,06 GHz) zum Einsatz. Der Hauptspeicher bietet Platz für 512 Megabyte Daten und kann nachträglich nicht aufgerüstet werden. Der 4,5 Zoll große Breitbild-Touchscreen bietet eine Auflösung von 1.024 mal 600 Pixel. Die Akkulaufzeit mit Standard-Akku und SSD soll mit den Core-Solo-CPU bei maximal 4 Stunden und mit dem Celeron M ULV bei 2,5 Stunden liegen. Versehen mit einem größeren Zusatzakku kann die Laufzeit des Gerätes verdoppelt werden. Jedoch schlägt sich die Aufrüstung auch im höheren Gewicht nieder.

Die Preise für die ab Anfang Juli 2006 in Japan erhältlichen UMPC-Modelle mit SSD-Laufwerk starten bei etwa 1.800 Dollar. Zum Erscheinungstermin auf dem europäischen Markt konnte Sony Austria auf Anfrage von pressetext noch keine genaueren Angaben machen. (pte)

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