Virtuelles Grab für Bruno

21. Juli 2006, 16:13
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Bad Homburg - Zwei Tage nach Braunbär "Brunos" Tod wächst im Internet seine Trauergemeinde: Mehr als 1.800 Tierfreunde nahmen bereits am virtuellen Grab Abschied vom ersten Bären in Bayern seit mehr als 170 Jahren.

Nur wenige Stunden nach dem Ableben des Raubtiers am Montagmorgen legte Marcel Möller von der Betreiberfirma ein virtuelles Grab für den Bären an: "Es war falsch, ihn abzuschießen. Es hätte Möglichkeiten gegeben, ihn einzufangen." Möller fügte hinzu, er verstehe aber auch, "dass die Leute Angst um ihre Kinder oder vor einem Angriff auf Menschen haben".

Außerdem äußerten viele Internet-Nutzer Kritik an der Vorgehensweise der Behörden, die als "Armutszeugnis" und "abgekartetes Spiel" bezeichnet wurde. Der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) hatte den Bären nach mehrwöchiger erfolgloser Jagd zum Abschuss frei gegeben, nachdem "Bruno" auch extra eingeflogenen Spezialisten aus Finnland immer wieder entwischt war. (APA)

(S E R V I C E - http://online-grab.eu ) (Schluss) af

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