Weltmeister unter sich

28. Juni 2006, 13:07
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Zurück zur alten Hierarchie: Nur zwei Teams von den acht Viertelfinalteilnehmern durften noch nie den Titel feiern

Hamburg - Alle sechs in Deutschland versammelten Titelträger können auch nach dem Achtelfinale erneut Weltmeister werden. Der fünffache Champion Brasilien folgte mit Frankreich am Dienstag den anderen Weltmeistern Deutschland, England, Argentinien und Italien in das Viertelfinale der Fußball-WM in Deutschland. Aus dem Kreis der insgesamt sieben Weltmeister der bisher 17 WM-Endrunden hatte sich als einziger Uruguay bereits in der Qualifikation verabschiedet.

Mit Neuling Ukraine sowie Portugal sind Europa und Südamerika zugleich wieder unter sich und die alten Verhältnisse hergestellt. Europa dominiert dabei wie zuletzt bei der WM 1998 in Frankreich im Verhältnis von 6:2.

Im Viertelfinale der WM 2002 in Südkorea/Japan war diese Hierarchie durch Südkorea, Senegal und die USA und damit erstmals in der WM-Geschichte durch Teams dreier anderer Kontinentalverbände erschüttert worden. Die Vertreter Afrikas, Asiens und Nord- und Mittelamerikas sind diesmal die großen Verlierer. (APA/dpa)

Die Viertelfinal-Besetzungen nach Kontinenten seit 1954:

WM Europa Südamerika Nord-/ Afrika Asien Mittelam./ Karibik

2006 Deutschland 6 2 0 0 0 2002 Südkorea/Japan 4 1 1 1 1 1998 Frankreich 6 2 0 0 0 1994 USA 7 1 0 0 0 1990 Italien 6 1 0 1 0 1986 Mexiko 5 2 1 0 0 1982 Spanien* 10 2 0 0 0 1978 Argentinien* 5 3 0 0 0 1974 Deutschland* 6 2 0 0 0 1970 Mexiko 4 3 1 0 0 1966 England 5 2 0 0 1 1962 Chile 6 2 0 0 0 1958 Schweden 7 1 0 0 0 1954 Schweiz 6 2 0 0 0

* 1982 statt Achtel- u. Viertelfinale zweite Finalrunde mit 12 Teams 1978 und 1974 zweite Finalrunde mit 8 Teams

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