Konica Minolta forciert Systemintegration

5. Juli 2006, 10:54
posten

Umsatzanteil von IT- und Softwarelösungen soll auf 50 Prozent klettern

Konica Minolta will sich vom Druck- und Kopieranbieter zunehmend zum Lösungsprovider im Bereich IT-Solutions wandeln und in Österreich zu einem der führenden Systemintegratoren avancieren. "Richtungsweisend für die Zukunft des Unternehmens sehen wir die Erweiterung unserer Geschäftsfelder in die Bereiche der integrierten IT-Gesamtlösungen, der Softwaredienstleistung und der Anwenderberatung", so Johannes Bischof, Geschäftsführer der Konica Minolta Business Solutions Austria.

In vier bis fünf Jahren soll trotz anhaltender Zuwächse der Anteil der IT-Lösungen am Gesamtumsatz auf bis zu 50 Prozent klettern. "Wir sind in diesem Bereich schon jetzt erfolgreich unterwegs. Derzeit arbeiten wir an etwa 70 Projekten", erklärt Bischof im Gespräch mit pressetext. Eine gute Ausgangsbasis bieten Bischof zufolge die 25.000 Bestandskunden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Konica Minolta in Österreich einen Umsatz von 57 Mio. Euro erzielt und damit zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsatzrendite belief sich auf mehr als fünf Prozent. Damit konnte die Profitabilität deutlich gesteigert werden. In den kommenden Jahren will das Unternehmen trotz erheblicher Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter das Renditeniveau in etwa halten.

Beim Umsatz will Konica Minolta dagegen nicht zuletzt durch die neue strategische Ausrichtung in den kommenden Jahren weiter kräftig zulegen. "Wir haben uns vorgenommen, zwischen zehn und 20 Prozent zu wachsen", so Bischof gegenüber pressetext. Großes Potenzial hat Bischof vor allem im One-to-one-Marketing und im Produktionsdruck geortet. Hier sollen 2006 signifikant Marktanteile hinzugewonnen werden. Im Kerngeschäft Color Office Geräte hat Konica Minolta in Österreich seine klare Führungsrolle ausgebaut und den Marktanteil in diesem Segment von 38 auf über 50 Prozent gesteigert.

Auch in Europa hat Konica Minolta laut Bischof ein starkes Wachstum hingelegt. Nach der Trennung vom Kamerageschäft sei der Konzern nun auf dem richtigen Weg. "Die Kernkompetenz Fotogeschäft ist ja nicht ad acta gelegt, sondern auf lukrativere Geschäftszweige verschoben worden", meint Bischof. So liefere Konica Minolta noch immer Komponenten an Kamerahersteller.(pte)

Share if you care.