Wenn der Drucker um Hilfe ruft

5. Juli 2006, 11:10
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Konica Minolta bietet Service aus der Ferne über Handyfunk

Mit Ferndiagnose und entsprechendem Service will der Druck- und Kopierhersteller Konica Minolta den Anteil des Servicegeschäfts an seinem Umsatz ausbauen. Drucker und Kopierer des Herstellers bekommen einen Funkteil, der über das Handynetz Meldung an die Servicezentrale gibt. "Wenn er nicht gerade einen Herzinfarkt hat"- gemeint ist ein Totalschaden - "dann sind unsere Servicetechniker oft schon früher da, als Mitarbeiter ein Problem bemerken", sagt Johannes Bischof, Geschäftsführer von Konica Minolta Österreich. Auch Stau, fehlendes Papier oder Toner werden gemeldet, um per SMS für Drucker zuständige Mitarbeiter im Unternehmen zu verständigen.

Ein Baustein

Das "iCare" genannte Fernservice ist ein Baustein, um die Rolle als Dienstleister auszubauen, da mit Geräten selbst aufgrund des anhaltenden Kostendrucks weniger zu verdienen ist. Dabei bietet sich Konica Minolta als Systemintegrator an, der IT und alle Imaging-Bereiche in Firmen effizient zusammenbringt.

Ausstieg

Das Unternehmen, das vor wenigen Monaten aus der digitalen Fotografie durch Verkauf an Sony ausstieg, setzte im vergangenen Jahr in Österreich 57 Mio. Euro um und beschäftigte 258 Mitarbeiter. Besonders stolz ist Bischof auf das zehnprozentige Wachstum, das sich auch heuer fortsetzen soll. Das Angebot reicht von Arbeitsplatz-Druckern bis zum Druckzentrum. (spu/DER STANDARD, Printausgabe vom 28.6.2006)

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