Angenommen, es gäbe mehrere Menschenspezies ...

24. Juli 2006, 12:19
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... welche Gesellschaftsform hätte sich daraus entwickeln können? Entwürfe für ein spekulatives 21. Jahrhundert

Die 2004 publizierte Entdeckung von Überresten des Flores-Menschen sorgte für größtes Aufsehen: Handelt es sich dabei tatsächlich um eine eigene Spezies (was noch immer nicht restlos geklärt ist), hätte diese bis vor etwa 13.000 Jahren neben dem Homo sapiens existiert. Offenbar eine interessante Grundlage für Spekulationen - wenn unser Gewinner der Woche, Ralf E., auch eher von der Literatur auszugehen scheint:

"Was wäre eigentlich, wenn nicht nur eine Spezies Mensch, sondern mehrere Arten bis heute überlebt hätten und miteinander auskommen müssten? Arten, die sich körperlich und auch in ihren geistigen Fähigkeiten voneinander unterscheiden, trotzdem aber alle eindeutig intelligent sind. Nur eben unterschiedlich.

Welche Auswirkungen hätte das auf Toleranz und rechtliche Gleichbehandlung? Würde die Erde über ein Stadium von Fantasy-Welten mit "Elben", "Zwergen" und "Hobbits" niemals hinauskommen, oder könnte sich auch unter solchen Bedingungen eine moderne Zivilgesellschaft entwickeln? Oder würde die stärkste Art früher oder später einfach alle anderen ausrotten?" (red)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Rekonstruktion des Flores-Menschen, auch "Hobbit" genannt

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