Von Gewalt zur -losigkeit

6. Juli 2006, 16:19
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"Django"-Regisseur Paolo Bianchini dreht Film über das Zusammentreffen Franz von Assisis mit Kaiser Friedrich II.

Rom - Der Heilige Franz von Assisi und der römische Kaiser Friedrich II. stehen im Mittelpunkt eines neuen Films von "Django"-Regisseur Paolo Bianchini. Die Aufnahmen begannen am Montag im mittelitalienischen Tuscania bei Viterbo, wie die Tageszeitung "La Repubblica" nach Angaben der Kathpress berichtete. Laut Bianchini dreht sich die Handlung um das Zusammentreffen der beiden sehr unterschiedlichen Männer. Die Rolle Friedrichs II. spielt der 27-jährige Giulio Brunetti, Francesco Salvi übernimmt den Part des Heiligen Franziskus.

Die Idee zum Drehbuch sei ihm durch eine Inschrift im Kastell von Bari gekommen, wo die Begegnung zwischen dem Kaiser und dem Wanderprediger erwähnt werde, sagte Bianchini der Zeitung. Sein Film schildere, wie Franziskus nach seiner Rückkehr vom Kreuzzug und unter dem Eindruck der Schrecken des Krieges mit dem rationalen und kultivierten Politiker Friedrich II. zusammentreffe.

Für die Produktion engagiert sich nach Angaben des Regisseurs auch die Gemeinde Tuscania: So stellten sich Mitglieder des Seniorenzentrums als Statisten zur Verfügung, während örtliche Betriebe teils unentgeltlich Kostüme und Requisiten fertigten. Zaumzeug und Kerzenleuchter wurden von Häftlingen des nahe gelegenen Gefängnisses Viterbo hergestellt.(APA)

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