Vorarlberger Know-how für komplexe Logistikprozesse

4. Juli 2006, 10:22
posten

Inet-Logistics hat sich auf Transportmanagement spezialisiert

Den Vorarlbergern geht der Ruf voraus, sich aufs Sparen zu verstehen. Ein Know-how, an dem sie auch gern andere partizipieren lassen. Zum Beispiel indem sie Softwarelösungen entwickeln, die etwa Industrieunternehmen helfen, ihre Transportkosten möglichst günstig zu gestalten. Das Ganze nennt sich dann Supply Chain Execution, sprich die Planung, Steuerung und Durchführung unternehmensübergreifender Logistikprozesse, und ist die Spezialität der 50 Mitarbeiter starken Inet-Logistics mit Sitz in Wolfurt bei Bregenz.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für die Inet-Lösungen ist der Umstand, dass Unternehmen aus Industrie und Handel wie Magna Steyr Fahrzeugtechnik, Novartis, OMV, Hilti und andere, die auf der Kundenliste der Vorarlberger stehen, zum Transport ihrer Rohstoffe oder Waren mit unterschiedlichen Spediteuren und Frachtunternehmen zusammenarbeiten. Die meisten dieser Transportunternehmen verwenden unterschiedliche Softwarelösungen, Dateiformate etc., was die Kommunikation, also den Austausch von Daten, nicht gerade einfach macht.

Schnittstelle

Hier setzen die Lösungen von Inet-Logistics an. Das Kernprodukt Logistics-Server übernimmt gewissermaßen die Schnittstellen-Kommunikation zwischen Spediteur und Auftraggeber. Die Lösungen reichen dabei vom "einfachen"Transportmanagement, über Beschaffungs- und Lademanagement bis hin zum Frachtkostenmanagement.

"Das Besondere an unserer Lösung ist ihre Vielseitigkeit und dass im Grunde lediglich ein Internetbrowser Voraussetzung ist", sagt Geschäftsführer Oswald Werle.

1999 gegründet (Mehrheitseigentümer ist Gebrüder Weiss), will das in Österreich, Deutschland und der Schweiz aktive Softwarehaus in den kommenden Jahren nach Osteuropa expandieren.(kat/DER STANDARD, Printausgabe vom 27.6.2006)

Share if you care.