Bush kritisiert Zeitungsveröffentlichungen

3. Juli 2006, 14:18
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US-Präsident: Berichterstattung "macht es schwieriger, Krieg gegen Terror zu gewinnen"

Washington - US-Präsident George W. Bush hat die Enthüllung eines Geheimdienstprogramms zur Überwachung des internationalen Zahlungsverkehrs scharf kritisiert. Die Bekanntmachung des umstrittenen Programms durch mehrere US-Zeitungen sei "schändlich" und "macht es schwieriger, diesen Krieg gegen den Terror zu gewinnen", erklärte Bush am Montagabend vor Journalisten im Weißen Haus.

Der US-Präsident betonte, das Programm sei vom Gesetz gedeckt. Auch der Kongress sei darüber informiert worden. "Wir liegen mit einem Haufen von Leuten im Krieg, die den Vereinigten Staaten von Amerika schaden wollen", sagte Bush. "Was wir getan haben, war das Richtige."

Die "New York Times", das "Wall Street Journal" und die "Los Angeles Times" hatten in der vergangenen Woche aufgedeckt, dass die US-Regierung seit den Anschlägen vom 11. September 2001 Millionen finanzieller Transaktionen überwachen lässt. Benutzt wurde dazu das in Belgien ansässige System SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication), dem rund 7.800 Kreditinstitute aus mehr als 200 Ländern angeschlossen sind. Kontrolliert werden nach Angaben der US-Regierung in erster Linie internationale Transaktionen in die USA oder aus den USA ins Ausland. (APA/AP)

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