Arif Mardin 74-jährig gestorben

26. Juni 2006, 18:49
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Türkischer Musikproduzent, zwölfmalig Grammy-Preisträger

Istanbul - Der türkische Musikproduzent Arif Mardin, zwölfmaliger Grammy-Preisträger, ist im Alter von 74 Jahren in New York gestorben. Der langjährige Hausarrangeur des US-Platten-Labels Atlantic Records erlag am Sonntag einem Krebsleiden, wie seine Familie am Montag in Istanbul mitteilte.

Mardin, der für Stars wie Norah Jones, Diana Ross, Whitney Houston, Aretha Franklin, Phil Collins, Chaka Khan arrangierte und produzierte, galt als einer der kreativsten Männer im Pop und Jazz.

School of Economics

Trotz seiner frühen Neigung zur Jazz-Musik studierte Mardin zunächst Wirtschaftswissenschaften in Istanbul und an der London School of Economics. Die entscheidende Wendung nahm sein Leben, als er in den 50er Jahren den Jazzmusiker Dizzy Gillespie und den Arrangeur Quincy Jones kennen lernte. Als Musik-Stipendiat ging er danach in die USA und startete seine Karriere bei Atlantic Records. Dem Label blieb er mehr als 30 Jahre treu. Nach Angaben der Familie soll er in seiner Geburtsstadt Istanbul beigesetzt werden. (APA/dpa)

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