Deutsche Bären-Stiftung ernennt 26. Juni zum Bärengedenktag

28. Juni 2006, 13:51
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An "nicht vorhandenen Präventivmaßnahmen" gescheitert

Worbis - Nach dem Abschuss von Braunbär "Bruno" in Bayern will die Stiftung für Bären in Worbis in Thüringen den 26. Juni zum "Bärengedenktag" ernennen. "Damit wollen wir künftig mahnen, sich auf die Tatsache vorzubereiten, dass Bären nach mehr als 170 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehren", sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Rüdiger Schmiedel, am Montag. Die Deutschen hätten sich nicht auf die Rückkehr von Meister Petz in seinen ehemaligen Lebensraum vorbereitet und seien an "nicht vorhandenen Präventivmaßnahmen" gescheitert.

Die Stiftung betreibt in Worbis den Alternativen Bärenpark, in dem elf Braun- und Schwarzbären ein neues Zuhause gefunden haben. Die Stiftung forderte außerdem ein Management für den Umgang mit Wildtieren und Wildbären. "Der nächste Bär, der mit Sicherheit die Grenzen nach Deutschland überschreitet, wird nicht lange auf sich warten lassen", hieß es. (APA/dpa)

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