Keine Gefahr für Luis Figo

26. Juni 2006, 15:15
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Portugiese muss nach Kopfstoß mit keiner Strafe rechnen - C. Ronaldo hofft bis zum WM-Viertelfinale gegen England fit zu werden

Nürnberg - Glück für Portugals Fußball-Superstar Luis Figo. Nach seinem Kopfstoß gegen seinen niederländischen Gegenspieler Mark van Bommel beim 1:0-Sieg im WM-Achtelfinale wird er nicht mit einer nachträglichen Sperre rechnen müssen. "Das Ganze ist ja schon vom Schiedsrichter mit einer Gelben Karte sanktioniert worden. Damit war es eine Tatsachenentscheidung", sagte FIFA-Sprecher Markus Siegler am Montag in Berlin.

Anders wäre es gewesen, wenn der Schiedsrichter die Tätlichkeit übersehen hätte. Dann hätte der Fall von der FIFA-Disziplinarkommission wieder aufgerollt werden können. Figo darf somit im Viertelfinal-Spiel gegen England einlaufen.

Ein portugiesischer Leidtragender der Härteorgie hofft ebenfalls auf einen Einsatz gegen die "Three Lions". Offensivspieler Cristiano Ronaldo, der das Spielfeld nach einer rüden Attacke von Khalid Boulahrouz (8.) in der 34. Minute hatte verlassen müssen, will trotz eines Blutergusses im Oberschenkel bis Samstag (17 Uhr) fit werden. "Ich glaube nicht, dass es ernst ist. Morgen werde ich mit dem Arzt sprechen, dann sehen wir weiter", meinte der Manchester-United-Profi.

Seinen Gegenspielern, neben Boulahrouz hatte auch Van Bommel den 21-Jährigen hart attackiert, machte der Portugiese keine Vorwürfe: "So ist Fußball eben, ich bin daran gewöhnt."(APA/Reuters/dpa)

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