AMS-Personalia: ÖGB und AK drängen auf "Frauenkompetenz"

26. Juni 2006, 12:52
2 Postings

Kritik an noch nicht erfolgten Nachbesetzungen in der Steiermark und Oberösterreich

Wien - Vertreterinnen von Arbeiterkammer (AK) und Gewerkschaft (ÖGB) betonten am Montag in einer Aussendung, dass die Besetzung der Posten für die Landesgeschäftsführer und -führerinnen in der Steiermark und Oberösterreich "diskriminiserungsfrei" erfolgen müsse. Für diese beiden Posten fehlt noch der Konsens zwischen Sozialpartnern und Regierung, während die anderen Landesgeschäftsstellen bereits besetzt sind.

"Wir verstehen nicht, warum die bisherige stellvertretende Leiterin der Steiermark als einzige Amtsinhaberin nicht wieder bestellt wurde, obwohl sie bereits in den letzten zwei Jahren unter Beweis gestellt hat, dass sie diese Position mit Engagement und sehr gutem Erfolg ausübt. Die oberösterreichische Bewerberin ist die Leiterin jener Regionalen AMS-Geschäftsstelle, die es als einzige in Oberösterreich geschafft hat, dass 2005 die Arbeitslosigkeit zurückging", so die AK- und ÖGB-Vertreterinnen. Sie fordern "Gleichstellung und Frauenkompetenz".

Unterzeichnet wurde die Aussendung von: Manuela Auer (ÖGB), Gerlinde Hauer (AK), Heidi Hirschbichler (ÖGB), Silvia Hofbauer (AK), Gerti Jahn (AK), Ingrid Moritz (AK), Elisabeth Rolzhauser (ÖGB), Gabriele Schmid (AK) und Renate Umann (ÖGB). (APA)

Share if you care.