Indonesien: Neun Tote und 25 Vermisste nach Fährunglück

27. Juni 2006, 09:07
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Schiff am Donnerstag gesunken

Jakarta - Nach einem Fährunglück in Indonesien sind den Behörden zufolge am Montag acht Leichen geborgen worden. Ein Toter sei bereits am Wochenende aus dem Wasser gezogen worden. Nachdem die Fähre am Donnerstag nahe der Insel Sumatra bei schlechtem Wetter und starkem Wellengang sank, wurden 95 Menschen gerettet. 25 weitere wurden am Montag noch vermisst.

Die Leichen seien nur schwer zu identifizieren, sagte ein Vertreter der Rettungs- und Sicherheitskräfte. "Ich denke, die Menschen waren zu lang im Meer und sind verdurstet. Es ist schwer festzustellen, wer sie waren." Die Fähre sei auf ihrem Weg zur Nias-Insel am Donnerstag Leck geschlagen und dann bei starkem Wellengang gesunken.

Fährschiffe gehören in Indonesien zu den gebräuchlichsten Transportmitteln, die zwischen den 17.000 Inseln des Landes verkehren. Sie sind wesentlich billiger als Flugverbindungen, die Sicherheitsstandards werden jedoch nicht immer eingehalten. Oft haben die Boote zu viele Passagiere und Güter an Bord. (APA/Reuters)

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