Mindestens 50.000 tote Iraker seit Beginn der US-Invasion

21. Juli 2006, 13:57
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Die allermeisten Opfer sind Zivilisten - In Wirklichkeit muss von weit höheren Zahlen ausgegangen werden

Bagdad/Los Angeles - Seit der Invasion vor mehr als drei Jahren sind nach irakischen Statistiken mindestens 50.000 Iraker gewaltsam ums Leben gekommen. Wie die "Los Angeles Times" in ihrer Internetausgabe vom Sonntag weiter berichtete, müsse in Wirklichkeit jedoch von noch höheren Zahlen ausgegangen werden. Vor allem für das erste Jahr nach dem Einmarsch amerikanischer und britischer Truppen lägen nur unvollständige Daten vor.

Auch seien für einige Regionen offensichtlich zu niedrige Zahlen angegeben worden. Die allermeisten Opfer seien Zivilisten gewesen. Im gleichen Zeitraum seien mindestens 2.520 US-Soldaten im Irak getötet worden, schrieb das Blatt weiter. (APA/dpa)

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