Deutsche Flugsicherung will Gebühren erhöhen

7. Juli 2006, 11:39
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Um 13 Prozent - DFS muss Rückstellungen für Altersvorsorge bilden

Frankfurt - Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will im kommenden Jahr deutlich höhere Gebühren von den in Deutschland tätigen Fluglinien fordern. 2007 sollten die Airlines 13 Prozent mehr zahlen, sagte eine Sprecherin der DFS am Sonntag. Die Sprecherin sagte, die Erhöhung sei noch nicht endgültig beschlossen. "Es ist eine Größenordnung. Es gibt noch eine Konferenz mit den Nutzern nächste Woche."

Zum Grund für die Gebührenerhöhung sagte eine mit der Lage vertraute Person im Unternehmen, die DFS müsse Rückstellungen von 400 Millionen Euro für die Altersvorsorge bilden.

Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte im Voraus aus ihrer Montagausgabe berichtet, nach der Umstellung auf den Bilanzierungsstandard IFRS müsse die DFS wegen künftiger Pensionszahlungen sogar rund 780 Millionen Euro Rückstellungen bilden. Um diese zu decken, fordere das für die Sicherheit des Luftraums zuständige Kontrollzentrum die höheren Gebühren. (APA/Reuters)

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