Navigationsgeräte im Großstadtdschungel - ein Test

4. Juli 2006, 10:32
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A. meint, der Fehler läge nicht beim Gerät. Sondern beim Anwender. Weil man eine gewisse Mindestintelligenz im Umgang mit Technik voraussetzen können müsse. Und dazu gehöre es, ebenjene nicht nach der Lösung von Aufgaben zu beurteilen, die kein normal denkender Mensch einem Gerät stellen würde: Einen Navigationscomputer den Weg ins Nachbarhaus berechnen zu lassen, meint A., sei aber genauso eine hirnrissige Aufgabe. Dafür, meint A., hätten Elektronikingenieure, Raumfahrttechniker und Programmierer nicht getüftelt und gearbeitet.

Obendrein wäre es eine Frechheit, dem Gerät für fehlerfreies, auftragsgemäßes Arbeiten mangelnde Intelligenz zu attestieren: Der Idiot, meint A., sei der, der sich darüber mokiert, dass das Navigationsgerät statt "Geh die zehn Meter gegen die Einbahn zu Fuß" zu sagen, eben eine StVO-konforme Route mit dem Auto von Hausnummer 15 zu Hausnummer 13 berechnet - einen Kilometer, über zwei Hauptverkehrsstraßen und zweimal über den Wienfluss. Der Depp, sagt A., sei der Auftraggeber.

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